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5.430 € (21.200 ₺) für unser Führungsfahrzeug

5.430 € (21.200 ₺) für unser Führungsfahrzeug

Unser 5er M-TM 8701 wurde erfolgreich verkauft. Die aufgerufenen 24.400 ₺ hat er nicht ganz erreicht, es wurden 21.200 ₺ erlöst, das entspricht satten 5.430 €. Wir haben den Wagen im September 2015 für genau 1.100 € angeschafft und waren schon vor der Rallye damit fast jeden Tag unterwegs.

Wie es weitergeht, wann oder wie und wieviel von dem Geld seinem geplant Zweck zufließt, das wissen wir nicht. Vom Organisationskomitee der Rallye gab es dazu bisher keinerlei Information.

Mani und Thomas mit ihrem Führungsfahrzeug für die AOR 2016. Das Foto entstand am Abend vor der Abreise.

Charity Osteraktion: Ersteigert unser Rallye-Auto!

Charity Osteraktion: Ersteigert unser Rallye-Auto!

Jetzt heißt es schnell sein: In Kooperation mit dem türkischen Ministerium für Zoll und Handel, versteigern wir zu Ostern unser legendären Propellerheads-Führungsfahrzeug M-TM8701. Die Auktion läuft bis Ostersonntag, 10 Uhr. 

Kaufen und gutes tun

Das Startgebot beträgt sensationelle 24.400 Teelöffel – rund 6.300 €. Wer sich unseren Boliden unter den Nagel reißen will, unterstütz gleichzeitig die Anschaffung eines Multifunktionshubschraubers für einen Naturschutzverein oder so… (so genau wissen wir das leider nicht).

Es handelt sich um einen BMW 523i Touring, Baujahr 1998. Laufleistung gut 1/4 Mio. km. Bis auf einen Rostfleck an der Heckklappe und einen kleinen Defekt an einem der Zylinder ist der Wagen einwandfrei in Ordnung. 

Sonderausstattung

  • Lackierung „Hexagon Explosion“ im Rallye-Style
  • Schwerlast-Dachträger mit Zurrösen im angepassten Design (Sonderanfertigung, ca 1,5 qm Ladefläche)
  • Schlechtwegepaket „Nahost“ mit Unterfahrschutz und kratzresistenter Unterbodenlackierung
    Schleudersitz
  • Original 90er-Jahre Vintage Kassettenradio mit Bandsalat-Option
  • schaltbare Nierenbeleuchtung grün
  • Deutschlandfahne mit AOR-Historie
  • Elektrikpaket mit Vorbereitung für Dachscheinwerfer
  • Original-Unterschriften der SOS Kids aus Trijavna und all unserer Kfz-Mechaniker
  • aufgeklebte Wegbeschreibung Allgäu – Tiflis
  • Anti-Diebstahl-Lenkrad „fährt nur geradeaus, wenn Du nach links lenkst“

Wir danken ausdrücklich dem türkischen Ministerium für Zoll und Handel, das uns die Auktionsplattform zur Verfügung stellt.

Der Verkauf erfolgt gemäß Gesetz Nr. 4458 über die „Einfuhr von Fahrzeugen aus dem Ausland in die Türkei“.


3.138,33 € und Rosen für das SOS Kinderdorf Tryavna

3.138,33 € und Rosen für das SOS Kinderdorf Tryavna

Am dritten Tag unserer Rallye trafen wir im SOS Kinderdorf Tryavna ein. Unser Ziel, bereits um 16 Uhr einzutreffen, verfehlten wir leider um 3 Stunden. Wir standen auf einem ungeplanten Umweg in Rumänien zweimal je 1 Stunde im Stau. Auf dem direkten Weg hätten wir keinen Stau gehabt, aber so läuft das eben, wenn man nur mit einer groben Landkarte anstatt Navi unterwegs ist.

Verspätete Ankunft

Um 19 Uhr trafen wir endlich im SOS Kinderdorf ein, wo die Kinder alle gerade in den Familienhäusern beim Essen waren. Das geplante Barbecue mit der Dorfgemeinschaft viel aufgrund unserer Verspätung leider ins Wasser. Trotzdem wurden wir ganz herzlich von Sonia Zhivkova (Leiterin SOS Kinderdorf Fundraising Bulgarien), dem Dorfleiter Ivan und weiteren Mitarbeitern begrüßt.

Rosen vom Wörthsee für das Kinderdorf

Eine halbe Stunde später, waren wir schon von einer großen Kinderschar umringt. Mit Sonia als Dolmetscherin, konnte ich bzw. wir den Kindern über uns und die Rallye erzählen. Nach dieser Vorstellungsrunde, übergaben wir Rosen an das Kinderdorf und konnten sie auch gleich mit den Kindern einpflanzen. Die Löcher waren schon gebuddelt. Hoffentlich wachsen sie gut an und blühen bald in voller Pracht.

Eine der Rosen war ein Geschenk von Kerstin Hofmann aus Wörthsee. Wir hatten sie zwei Tage vor dem Start der Rallye bei Ihr im Garten ausgegraben und sie steht jetzt an prominenter Stelle neben dem Hauptweg im Kinderdorf.

Die Idee zu den Rosen stammt daher, dass alle Rallyeteams Rosen für Oberstaufen, Istanbul und Tiflis mit an Bord hatten. In allen drei Orten wurden Rosengärten angelegt, die diese Städte nun als Zeichen des Friedens miteinander verbinden. Warum also nicht auch Rosen für das Kinderdorf? So wird es gedanklich in dieses Friedenszeichen integriert.

Die Kinder und die Autos

Nach dem Rosenpflanzen folgte der lustigste Teil des Abends: wir ließen die Kinder unsere Autos anschauen und vor allem darauf unterschreiben. Schade, dass wir der bulgarischen Sprache nicht mächtig sind, wir mussten uns deshalb wohl den ein oder anderen lustigen Spruch auf den Autos entgehen lassen. Besonders schade war natürlich, dass wir aufgrund der Sprachbarriere nicht direkt mit den Kindern kommunizieren konnten. Sonia war als einzige Dolmetscherin an diesem Abend natürlich heißt begehrt.

So sah die Motorhaube unseres 5ers hinterher aus 🙂

Als die Kinder dann nach und nach in die Häuser gingen, wurde uns unsere Unterkunft für die Nacht gezeigt – ein Haus, wie es auch SOS-Kinderdorf-Familien bewohnen. Nach den zwei vorangegangenen kalten Nächten im Zelt, war das natürlich reinster Luxus für uns – und wir konnten endlich duschen 🙂 Ein leckeres Abendessen in amüsanter Runde mit Sonia, Ivan und ihren Partnern, rundete den Tag ab.

Übergabe des Spendenschecks zum Abschied

Nach einer erholsamen Nacht, trafen wir am Morgen mit weiteren Mitarbeitern des Kinderdorfes zur Scheckübergabe zusammen. Neben einigen Spielsachen und einem Spielplatz-Schaukelpferd, überreichten wir also den symbolischen Spendenscheck. Der „endgültige“ Spendenstand während der Rallye beträgt 3.183,33€. [UPDATE: letztendlich lagen wir im Sommer 2016 bei knapp 4.000 Euro] Wir hoffen sehr, dass das Geld dem Kinderdorf wirklich hilft. Unsere persönliche Erfahrung aus der Spendenaktion zeigt, dass es gar nicht so einfach ist, Spendengelder zu sammeln.

Vor unserem Abschied, konnten wir noch die Aufgabe lösen, uns mit einer Person in Uniform und einem Hund fotografieren zu lassen. Das dorfeigene Weihnachtsmannkostüm war leider so schnell nicht auffindbar, also wurde mit einem Anruf beim Polizeichef der Stadt, ein Uniformierter herbeibeordert. Für den in Istanbul anstehenden Drachenbauwettbewerb, erhielten wir vom Kinderdorf das passende Material – Drachenstoff und Holzstäbe. Leider waren wir mit dem Drachen nicht besonders erfolgreich, wenn wir auch zwei optisch sehr schöne Drachen hatten.

 

 

Die Pipeline, eine Kinderhorde und erbärmliche Zeltstädte

Die Pipeline, eine Kinderhorde und erbärmliche Zeltstädte

Auf der 6. Etappe (am 6. Mai, vom Rallyepark Sancaktepe nach Haymana) sahen wir sie zum ersten Mal:

DIE PIPELINE!

Wir wussten damals noch nicht, dass uns die Baustelle dieser Pipeline in den nächsten zwei Wochen immer wieder begegnen würde. Später war sie ein vertrauter Anblick in der weiten Landschaft der Türkei.

Wie sich herausstellte, handelt es sich um die neue Transanatolische Pipeline, die ab 2018 Erdgas von Aserbaidschan nach Griechenland transportieren soll. Zwei Jahre später wird sie durch die Trans-Adria-Pipeline bis nach Italien verlängert. Der Bau wurde als Reaktion auf den Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine beschlossen. Europa will sich damit also unabhängiger von russischem Gas machen.

Wir nutzten die Gelegenheit, um einer Aufgabe aus dem Roadbook nachzukommen: einen (leider eher langweiligen) Werbeaufkleber prominent zu platzieren und ein Beweisfoto zu schießen. Die Ingenieure vor Ort waren sehr hilfsbereit 🙂
Wer ab 2018 den Gashahn aufdreht, bekommt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Gas, das an einem Käsalm-Aufkleber verbeigeströmt ist…

Zeltstädte entlang der Pipeline

Wir fuhren noch eine lange Strecke immer wieder an der Baustelle entlang. Plötzlich bot sich uns ein erbärmlicher Anblick – der sich an diesem Tag noch mehrfach wiederholte: Ein riesiges Zeltdorf mit aus Planen improvisierten Zelten. Inmitten der sonst menschenleeren Weite, auf einem matschigen Acker. Ein Schild ließ den Schluss zu, dass es sich hier um Wohnunterkünfte für die Arbeiter der Pipeline handelte. Scheinbar wohnen diese dort inklusive ihrer Familien. Genau wissen wir es allerdings nicht.
Im Nachhinein erscheint es möglich, dass es sich bei den Bewohnern um syrische Flüchtlinge handelt. So war es zumindest später, bei einem vergleichbaren Lager zwischen Şereflikoçhisar und Tuz Gölü (dem Salzsee), wo Flüchtlinge als Tagelöhner auf den Feldern arbeiten und ein vergleichbares Zeltdorf bewohnen.

Kinderhorde lässt sich nicht bändigen

Beim ersten Zeltlager an der Pipelinebaustelle, hielten wir aufgrund einer unklaren Weggabelung an. Da unweit von uns, Kinder auf dem Acker spielten, entschlossen Thomas und ich spontan, ein paar Kuscheltiere zu verteilen. In Windeseile waren die Kinder bei uns am Auto und drängten sich um das Heck des BMW. Die Kinderschar wurde rasch größer und von einer Schar eher zu einer Horde. Zum Glück lassen sich an den BMWs die Heckscheiben einzeln öffnen, für manche Kinder ist der Kofferraum somit noch unerreichbar hoch. Andere streckten allerdings gierig ihre Hände in den Kofferraum und wir hatten Mühe, sie davon abzuhalten, alles mögliche aus dem Auto zu zerren.

Wir verteilten die ersten Kuscheltiere und die Kinder waren einfach nicht mehr zu halten. Diese Situation traf uns völlig unvorbereitet. Mit Gier in den Augen versuchten die Kinder, alles an sich zu reißen, was sie fassen konnten. Gute Worte halfen hier nichts mehr, aber selbst anschreien und energische Gesten machten überhaupt keinen Unterschied. Manche Kinder hatten schon drei oder vier Kuscheltiere gemopst und wollten nicht zulassen, dass andere auch etwas bekommen. Es waren vermutlich solche Situationen, vor denen uns die Mädels von Waal goes Orient gewarnt haben.

In dieser Situation war uns überhaupt nicht mehr wohl. Auch weil es scheinbar immer mehr Kinder wurden und einige zwischenzeitlich auch die beiden 20m entfernt geparkten Autos belagerten, und dort einen noch verschlossenen Sack mit Spielsachen ergatterten. Hilfe war von den Teamkollegen also nicht zu erwarten, wir wollten uns deshalb nur noch aus dem Staub machen. Schade eigentlich, denn wir hätten hier viel mehr und viel gerechter verteilen können. Vielleicht sorgten die Eltern der Kinder für etwas Ausgleich.

Autos, Toiletten und Ratlosigkeit

Wie auch immer, wer dort wohnt, dem kann es nach unseren Maßstäben nicht besonders gut gehen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass verschiedene Zelte offenbar nicht zum Wohnen, sondern als Garage für Autos dienen. Vom 3er BWM über Nissan Qashqai, alte Autos und Motorräder sahen wir einige Fahrzeug bei den Zelten stehen, aber es waren eher Ausnahmen.

Eine Toilette: Ein Holzgestell, an drei Seiten hängen Decken oder Tücher bis Boden herab. Ein Sitz in der Mitte, eine Seite zur Straße hin offen. Ein Junge, wohl gerade mit seinem Geschäft fertig. Die Toilette Stand auf halbem Weg zwischen Straße und Zeltdorf, das etwa 100 m abseits der Straße lag.

Mich persönlich ließen diese Zeltstädte ziemlich ratlos zurück. Der Anblick dieser Lager und der Kinder geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Diese Blicke und alte, kaputte Kleider… wie man es oft sagt: „wie aus dem Fernsehen“. Doch waren wir in der Türkei, keine 100 km südwestlich von Ankara.

Auch jetzt weiß ich noch nicht genau, was es wirklich damit auf sich hatte. Über Google konnte ich bisher nichts herausfinden. An östlicheren Pipelineabschnitten hatten wir diese Zeltdörfer nicht mehr gesehen.

Bilder haben wir von diesen Zeltdörfern nicht gemacht. Wir waren in diesen Momenten wohl zu sehr mit überlegen beschäftigt. Auch in anderen Momenten des Verschenkens war es so. Oft war das eine Sache von Sekunden: „Da ist ein Kind!“ – Fenster auf, Auto stoppt – Kuscheltier raus – weiter gehts. Sollten doch noch entsprechende Bilder von einer unserer vielen Kameras oder auf einem Handy auftauchen, werde ich sie nachreichen.

Hier gibts ein offizielles Werbevideo zur TANAP-Pipeline bei Youtube:

Freibier(laster) für alle!

Freibier(laster) für alle!

Eine weitere tolle Sachspende erhielt ich heute von Seenswert, einem Laden für Vintage, Trödel und Secondhand am Wörthsee bzw. in Steinebach. Und damit hatte ich wirklich nicht gerechnet:

Ein ganzer Umzugskarton, voll bis oben hin mit BIERLASTERN!

Man kann das wirklich kaum glauben, es sind 66 (sechsundsechzig!) fast ausschließlich neu verpackte Brauerei-LKWs. Vermutlich der Traum, eines jeden Sammlers – demnächst allerdings für 66 Kinder zwischen Osteuropa und Tiflis, ein Grund zu strahlen. Einige LKWs sind sogar im Wiesn-Style und beladen z.B. mit Teilen der Paulaner- und Löwenbräu-Wiesnzelte. Wenn das keine Markenbildung im Ausland darstellt und für den Biertrinker-Nachwuchs von morgen sorgt! 😉

Einen riesen Dank also an das Team von Seenswert! 20 Kuscheltiere haben wir auch noch dazu bekommen. 

Eine Facebook-Seite hat Seenswert natürlich auch.

Riesen Spende von Schulmaterial

Riesen Spende von Schulmaterial

Wie schon bei Facebook berichtet, konnte ich diese Woche beim Sozialkaufhaus von contact in Augsburg e.V. eine riesige Spende von Schulmaterial abholen. Beim Öffnen der Kartons habe ich sofort gemerkt: hier waren Profis am Werk! Tausend Dank an den Verein und ganz speziell an Roswitha Kugelmann und Frank für diese tolle Unterstützung! Obendrein bekamen wir noch ein paar Campingstühle in „original 70er und 80er Jahre Kindheits-Erinnerungs-Stil und einen Campingtisch. Die Stühle sehen klasse aus! Ein paar Kuscheltiere waren „natürlich“ auch noch mit an Bord. 

Ob wir die Landkarte allerdings verschenken können? Immerhin ist das die perfekte Übersichtskarte für die gesamte Rallye 😉

Der Verein wurde über unsere Inserate bei Ebay Kleinanzeigen auf uns aufmerksam. Vielen Dank hier auch an Miriam, unsere unermüdliche Spendensammlerin, die Inserate waren ihre Idee!

Gebrauchte Dinge nicht immer nur zum Wertstoffhof

Wer Sachspenden jeglicher Art abzugeben hat – unterstütz den Verein! Wendet Euch an contact in Augsburg e.V. Sie nehmen Gebrauchtware aller Arte entgeben, vom Scheibenwischer bis hin zum Möbelstück. Täglich werden ca. 6 Tonnen Sachspenden entgegengenommen und ebensoviel zu günstigen Preisen im Sozialkaufhaus verkauft.

Die Spenden können sogar auch abgeholt werden. Also muss nichts mehr auf den Müll, was sich noch gut brauchen lässt.

Ein Besuch beim Sozialkaufhaus lohnt sich für alle, wir waren von dem riesen Fundus begeistert. Den Verein findet Ihr natürlich auch bei Facebook.

 

 

Wir bitten Euch um eine Spende!

Wir bitten Euch um eine Spende!

Liebe Freunde der Propellerheads – wir bitten Euch um eine Spende – jetzt!

Wenn Ihr Euch an der Spendenaktion für das Kinderheim beteiligen möchtet, wollen wir Euch herzlich bitten, das möglichst noch heute oder morgen zu tun – also bis zum 19. April.

Alle Beträge, die später eingehen, können unserem Projekt sonst nicht mehr rechtzeitig zugeordnet werden. Wir haben erst heute mittag erfahren, dass bei SOS die Abschaltung eines IT-Systems von Freitag bis Anfang Mai ins Haus steht. Das heißt, der Kontostand am Donnerstag wird unser endgültiger Spendenstand für den Besuch beim Kinderheim.

Wir bitten Euch also herzlich, den Kindern in Trjavna eine Freude zu bereiten, indem Ihr Eure Geldbeutel öffnet. Am 2. Mai um 16 Uhr werden wir im Kinderheim einen symbolischen Scheck überreichen und wollen natürlich eine ordentliche Summe präsentieren können.

Spendenkonto

Der SOS-Kinderdorf e.V. hat uns den auf seinem Spendenkonto den Verwendungszweck „Allgäu-Orient-Rallye“ eingerichtet.

SOS-Kinderdorf e.V.
Donner & Reuschel Bank
IBAN: DE22 2003 0300 0122 5777 00
BIC: CHDBDEHHXXX
Verwendungszweck: „Allgäu-Orient-Rallye“

Infos zur Absetzbarkeit Eurer Spenden gibt es hier.

Teilt doch bitte auch diesen Beitrag, am besten auch in einer persönlichen Nachricht an Eure Freunde, denen Ihr vielleicht schon von unserem Projekt erzählt habt. Vielleicht will sich zum Beispiel auch Euer Arbeitgeber mit einer Spende beteiligen.

Vielen, vielen Dank für Eure Unterstützung!
Thomas, Mani, Torsten, Christian, Herwig und Tom

Teamausfahrt: Schaukelpferd, Sozialkaufhaus und Equipment-Test

Teamausfahrt: Schaukelpferd, Sozialkaufhaus und Equipment-Test

Am Wochenende ist das Team Propellerheads zum zweiten Mal vollständig als Team zusammengekommen. Somit hat unser Team vor der Rallye in Summe knapp 2(!) Tage miteinander verbracht. Wir wollten einen Camping-Ausflug machen, um die Ausrüstung zu testen und weil nicht jeder Campingerfahrung hat.

BRK Flohmarkt München

Treffpunkt war der BRK-Flohmarkt auf der münchner Theresienwiese. Dort haben wir ein paar Kleinigkeiten für die Rallye besorgt: zwei Deutschland-Fähnchen fürs Auto, einen großer Kochtopf, eine Schlauchboot-Pumpe fürs Luftbett usw. Danach ging es zum Auto-Treffpunkt am Westpark, wo wer erstmal unseren 5er bis unters Dach vollgeladen haben. Alles war mit dabei, ein Pavillion, Liegestuhl, Campingtisch und -Stühle, Liegestuhl, Gas-Grill, Gas- und Benzinkocher, Zelte, Isomatten und Schlafsäcke in rauhen Mengen. Wir wollten sämtliches Equipment einmal ausprobieren.

Schaukelpferd

Nächster Programmpunkt war die Besichtigung eines gebrauchten Schaukelpferdes auf einer Wippfeder in Maisach. Die Fahrt dorthin hat schon gezeigt, wir sollten noch an der teamweiten Motivation arbeiten, Fahrtstrecken auch wirklich ohne Navi zurückzulegen. Schließlich ist das eine der Regeln, die der Rallye ihren besonderen Charakter verleihen.

Nach anfänglicher Rat- und Entschlusslosigkeit haben wir uns dafür entschieden, die Federwippe mitzunehmen. Es handelt sich um ein Gerät, das in einem Privatgarten aufgebaut war.

Sozialkaufhaus Augsburg

Unsere nächste Station war das Sozialkaufhaus von Contact e.V. Augsburg. Die Chefin des Vereins, Roswitha, hatte von unserem Projekt gehört und uns abends zuvor auf Facebook angeschrieben. Sie ist begeistert von unseren Plänen und bot uns an, uns mit mehreren Umzugskartons voll Schulsachen auszurüsten. Das ist für uns ein echter Glücksfall, da unsere Suche nach Schulsachen ganz im Gegensatz zu den Kuscheltieren bisher noch nicht von großem Erfolg gekrönt war.

Um 13 Uhr waren wir beim Sozialkaufhaus und Roswitha voller Freude, uns persönlich kennenzulernen. Bei Kaffee und Keksen konnten wir in gemütlicher Runde über die Rallye berichten und haben viel interessantes über das Sozialkaufhaus erfahren. Die rund 150 Mitarbeiter des Kaufhauses ermöglichen es, dass täglich eine Menge von ganzen sechs Tonnen Waren problemlos angeliefert und auch wieder verkauft wird. Drei Lkw sind permanent in der Region unterwegs, um Sachspenden einzusammeln.

Jedermann kann sich dort günstig mit allerlei Dingen versorgen. Die Auswahl ist riesengroß. Von Kleidung über Bücher, Geschirr, Kühlboxen, Elektrogeräte bis hin zu Möbeln ist dort wirklich alles zu finden. Auch wir haben ein paar kleine Dinge entdeckt, unter anderem einen Heckscheibenwischer, für unseren 5er und ein paar Magnete, aus denen wir kleine Schilder fürs Fahrerlager machen wollen. Auch wir wurden fündig und haben unter anderem einen Heckscheibenwischer für unseren Fünfer mitgenommen. Unter der Woche werde ich dann die Schulsachen abholen.

Nach einem Team-Foto vor dem Kaufhaus, beschlossen wir, unsere erste Camping-Nacht auf dem Campingplatz in Utting am Ammersee zu verbringen und deckten uns schnell noch mit Proviant ein.

Camping am Ammersee

Dort angelangt, konnte ich den Herrn an der Anmeldung überzeugen, dass wir unsere Autos unbedingt bei den Zelten brauchen. Das war uns natürlich wichtig, da die Autos ja bis unters Dach voll geladen waren und wir natürlich mit den Autos auch auffallen wollten. So bekamen wir einen Wohnmobilstellplatz in der ersten Reihe am See.

Die beiden Tourings haben wir mit 3m Abstand nebeneinander geparkt, um den Pavillion dazwischen aufzubauen. Nachdem Zelte, Isomatten, Stühle, Tische und Grill aufgebaut und ausgiebig untersucht waren, ging es mit einer kleinen Aufkleber-Session und bei Einbruch der Dämmerung mit dem Grillen weiter.

Über Nacht kommt Regen

Nach einem Gute-Nacht-Bier zum Aufwärmen in der Alten Villa nebenan, waren wir um Mitternacht im Bett. Die Nacht war für den ein oder anderen etwas kühl, letztlich ist aber niemand erfroren und in der Früh wurden wir vom Regen auf den Zeltplanen geweckt. Also haben wir unser Lager mehr oder weniger schnell abgebrochen und den Heimweg angetreten.

Bei mir zu Hause ging es dann mit unserem M-TM 8701 noch etwas weiter, Thomas hat uns eine Halterung für die Team-Fahne aufs Autodach gebaut. Zum Schluss haben wir kurz die bisher angesammelten Kuscheltiere begutachtet und (bitte keinem Kind erzählen…) einen kleinen Kompressionstest gemacht. (Die süßen Tierchen werden es alle überleben, müssen aber evtl. für 2-3 Wochen die Luft anhalten 😉 )

Weitere Sachspenden am Abend

Abends habe ich noch ein paar Sachspenden eingesammelt. Wir haben nun auch zwei kleinere One-Way-Kochtöpfe, ein rotes Käfer Cabrio (mit funktionsfähiger Lenkung, Federung, Türen und Klappen), ein Nachtlicht in Bärchenform, weitere Kuscheltiere und etwas Modeschmuck für Mädchen.

Alles in allem ein erfolgreich absolviertes Team-Wochenende, wenn sich potentiellen Konfliktpunkte während der Rallye bereits erahnen lassen – z.B. Unterkunft und Verpflegung. Motivation und Teamgeist haben auch noch Luft nach oben, das spielt sich auf der Rallye hoffentlich schnell ein.

Bericht vom Flohmarkt Wörthsee

Bericht vom Flohmarkt Wörthsee

Am gestrigen Sonntag waren Thomas, Torsten und ich (Mani) mit einem unserer Autos am Flohmarkt in Wörthsee. Das Wetter war auf unserer Seite und so konnten wir bald schon bei strahlendem Sonnenschein uns und die Rallye präsentieren. Wir haben vielen Leuten den Ablauf der Rallye erklärt, unsere Route vorgestellt, um Spenden gebeten und mit unseren Flyern versorgt. Zeitweise stand fast schon eine Menschentraube um unser Auto herum. Hoffentlich wirkt sich das auch entsprechend gut auf das Spendenkonto aus. Wer möchte, ist dazu eingeladen, jetzt noch unsere Spendenaktion zu unterstützen. 




Jetzt spenden

Neben Kuscheltieren, Spielsachen und einer Kleiderspende, wurden wir gestern auch direkt von einigen Leuten mit Geld unterstützt. Die ersten 4 großen Säcke voll mit Kuscheltieren bekamen wir gleich in der Früh vorbeigebracht. Unser Dachträger war also von Beginn an schon vollgepackt. Im Lauf des Tages kamen nach und nach weitere Spenden dazu. Auch haben wir einen potentiell interessanten Pressekontakt bekommen und sind gespannt, was sich daraus entwickelt.

Zum Dank haben wir selbstgemachte Schlüsselanhänger und T-Shirts (für größere Spenden) verschenkt. Leider konnten wir die ganzen selbstgemachten Muffins und Kuchen nicht verteilen. Wir hätten sonst dem Kiosk das Geschäft abgegraben. Ihr könnt Euch also vorstellen, was es für die nächsten Tage zu essen gibt 😉

Mit einem randvoll gepackten Auto konnten wir abends nachhause fahren. Einen Teil vom Platz hat auch unsere eigenes Equipment gebraucht, aber es war trotzdem eine riesen Menge Sachspenden, die wir im Auto hatten.

 

Unterschriften

In dem ganzen Trubel haben wir leider eines bis zum Nachmittag ziemlich vergessen: wir wollten auch Unterschriften auf unserer Motorhaube sammeln. Carsten hat mich freundlicherweise dran erinnert und so haben wir immerhin noch 6 Unterschriften zusammenbekommen. Da werden wir wohl mal noch bei unseren Freunden vorbeifahren 😉 Wer noch unterschreiben möchte, bitte einfach Bescheid geben! Immerhin haben wir unser Auto abend  dann noch bei einer kleinen Schraubersession selbst signiert.

Die Danksagung darf nicht fehlen

Das große Interesse und der Zuspruch zu unserem Vorhaben ist wirklich sehr motivierend. Vielen Dank an alle, die uns und unser Projekt unterstützen! Wir haben uns gefreut, dass so viele Freunde, Bekannte und sogar Unbekannt extra wegen uns vorbeikamen.

Wir haben uns auch sehr über den Überraschungsbesuch der Mädels vom 2013er Team „Waal goes Orient“ gefreut. Zufälligerweise haben sie damals das SOS-Kinderdorf in Dren bei Bulgarien unterstützt, das vor Ort wohl nicht so leicht zu finden war. Auch wir hatten ursprünglich dieses Kinderdorf gewählt, unterstützen nun allerdings das Dorf in Trjavna. Wir werden Euren Tipp definitiv beherzigen, unseren Kuscheltierschatz ordentlich einzuteilen.

An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Frau Christiane Schmalz vom Walchstadt Hilft e.V. für ihre Unterstützung und das Organisieren des Stellplatzes!

Schrauben, löten, kleben

Abends haben Thomas und ich den Tag noch mit einer kleinen Schraubersession beendet. Unser 6-Eck-Design haben wir jetzt wie geplant mit zusätzlichen Aufklebern abgerundet. Die Optik unseres Rallyeautos ist jetzt also fertig. Sogar die Felgenabdeckungen zieren jetzt Startnummern 🙂

Team Propellerheads am Flohmarkt Wörthsee: 10.4., 10-16 Uhr

Team Propellerheads am Flohmarkt Wörthsee: 10.4., 10-16 Uhr

Thomas, Torsten und ich (Mani) sind am 10. April von 10 bis 16 Uhr auf dem Flohmarkt am Wörthsee, um für Eure Unterstützung zu werben. Kommt vorbei, beteiligt Euch an unserer Spendenaktion für das bulgarische Kinderheim oder steckt uns was für die Teamkasse zu – auch dieses ist für den guten Zweck, da unsere Autos und ein großer Teil vom Equipment entsprechend verschenkt werden.

Der Flohmarkt selbst wird veranstaltet vom Walchstadt hilft e. V., einem wohltätigen Verein aus meinem Ortsteil.

Wir haben Muffins und Kuchen dabei und für Unterstützer unseres Teams auch kleine und größere individuelle Dankeschöns.

Wir freuen uns auf Euch!

Adresse: Vordere Seestraße 61,82237 Wörthsee